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艺人
Steve Jablonsky
语种
英语
厂牌
Reprise Records
发行时间
2009年06月23日
专辑类别
原声带、影视音乐

专辑介绍

Das ungeschriebene Gesetz der Filmbranche hat wieder zugeschlagen. Bei einem Einspielergebnis, das weltweit mehr als das Vierfache der Produktionskosten (über 700 Millionen Dollar) zurück geholt hat, war es nur mehr eine Frage der Zeit, wann der zweite Teil der Transformers-Saga fortgesetzt wird. Action-Regisseur Michael Bay (The Rock, Pearl Harbor, Bad Boys, Die Insel) konnte zudem über ein weitaus großzügigeres Budget verfügen (200 Millionen Dollar) und lässt sich beim Abdrehen des Roboter-Sequels dementsprechend nicht lumpen: Hochhäusergroße Decepticons (böse) kämpfen erneut gegen die mittlerweile zu stillen Beratern der geheimen Militär-Organisation NEST gewordenen Autobots (gut) und wollen nicht weniger als die Zerstörung der Welt, indem sie der Sonne die Energie entziehen. Doch nicht nur in der Größe der Transformers und in der Trageweite der Story übertrifft Teil 2 seinen Vorgänger, auch die Anzahl der verwandelbaren Roboter wurde drastisch in die Höhe geschraubt und die Gigantomanie von Bay erreicht für den herkömmlichen Erdenbürger ein schwer vorstellbares Level.

Wie schon beim Beginn vor zwei Jahren gibt es auf musikalischer Seite auch dieses Mal eine mehr oder weniger gelungene Songzusammenstellung unterschiedlichster Interpreten der Sparte Rock und einen klassischen Score, für den sich einmal mehr Steve Jablonsky (Pearl Harbor, Die Insel, Texas Chainsaw Massacre) verantwortlich zeichnet. Da es im zweiten Teil nicht gerade zimperlich zugeht und Action groß geschrieben wird, können sich Fans von energetischer Filmmusik also auf jeden Fall darauf verlassen, das Hans Zimmers Nachwuchsschüler ein paar interessante Stücke komponiert hat, die wie schon in seinen vorherigen Arbeiten den Spagat zwischen Klassik und Moderne nicht scheuen und neben orchestraler Dramatik auch einige stark elektronisch angehauchte Parts feil bieten.

Mit der heroisch agierenden Einleitung „Prime“, dem leichtfüßigen „Einstein´s wrong“ und der in Koproduktion mit Linkin Park entstandenen Nummer „Nest“ (das Stück enthält zu großen Teilen die Melodie von „New divide“) legt Jablonsky jedenfalls schon mal den Kurs fest und fesselt durch bedrohliche Streicher, hastige Perkussion, weit ausholende Chorgesänge und mal mehr, mal weniger dezenten Einsatz von Beats aus dem Synthesizer. Diese anfänglich noch eher voneinander abgegrenzte Fusion aus digitalen Sounds und althergebrachter Kompositionsarbeit verschmilzt im Laufe des Scores immer mehr und kulminiert in Perfektion im eindrucksvollen „The shard“, welches in seinen nicht einmal drei Minuten den Hörer durch eine vorzügliche Berg- und Talfahrt gehörig ins Schwitzen bringt.

Dass Jablonsky sich längst zu einem der vielversprechendsten Talente der jüngeren Generation von Komponisten in Hollywood gemausert hat, stellt er erneut mit „Heed our warning“ unter Beweis, wo er mit im Hintergrund gehaltenen Synthieschleifen, anschwellenden Bässen, dunklen Cello-Teppichen und einen alles untermalenden Chor ein mulmiges Gefühl in die Magengrube zaubert. Bedauerlich sind allerdings die stellenweise stark von Hans Zimmer beeinflussten Stücke „The fallen“, „Infinite white“, „Matrix of leadership“ und „I rise, you fall„, die besonders den ruhigen Parts aus den Arbeiten des Deutschen (vor allem „Gladiator“) ähneln, wodurch das Hörvergnügen beträchtlich geschmälert wird, sind die vorkommenden Themen schließlich bereits dermaßen stark mit Szenen aus den anderen Filmen verbunden (z.B. die Kornfeld-Szene in „Gladiator„), sodass eine neuerliche Identifikation mit dem Transformers-Streifen nahezu unmöglich gemacht wird. Damit zeigt Jablonsky zwar, dass er große Sympathien für das Werk seines Meister hegt, in dieser Vehemenz hätte es allerdings nicht sein müssen. Somit ist der Score zu „Transformers: Revenge of the fallen“ stellenweise richtig großes Kino und dem Film so gesehen ebenbürtig, im Vergleich zu anderen Arbeiten des Komponisten aber leider auch etwas uninspiriert.


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